Meyers Windmühle in Bardowick – unbedingt besuchen!

Die letzten drei Blogbeiträge drehten sich um selbstgebackenes Brot. Da ist es doch sehr passend, wenn es heute um Getreide geht und um den Ort, an dem dies zu Mehl gemahlen wird.

Schon ein bisschen kurios, dass erst meine Freundin Marlene zu Besuch kommen muss, um mich kurz nach ihrem Besuch auf eine Fernsehsendung (sehenswert!!) aufmerksam zu machen, in der über eine der wenigen Mühlen berichtet wird, in der das Müllergewerbe noch berufs- und erwerbsmäßig ausgeübt wird. Ihr fragt euch vielleicht, was daran kurios ist? Na, dass diese Mühle mal gerade eben 40 km von meinem Zuhause entfernt ist und ich von meiner Freundin darauf aufmerksam gemacht werden muss, die so weit entfernt wohnt. 😉
Nachdem ich mir die Reportage angesehen hatte, stand für mich fest, dass ich diese Mühle so schnell wie möglich besichtigen wollte – schon um zu sehen, ob ich da künftig mein Mehl fürs Brot backen kaufen kann.

Gestern war es nun so weit: es ging nach Bardowick zu Meyers Windmühle.

Meine kühnsten Erwartungen wurden weit übertroffen: ich hoffe, ich kann meine Begeisterung in diesem Blogbeitrag wiedergeben und viele Menschen animieren die Mühle selbst zu besichtigen!

Die Mühle hat in ihrem über 200 Jahre alten Bestehen viele Auf und Abs erleben müssen und ist nun schon seit über 100 Jahren in der Hand der Familie Meyer. 1996 übernimmt der jetzige Müller Eckhard Meyer den Mühlenbetrieb in 6. Generation – nachzulesen in der Chronik.

Da ich keine geführte Besichtigung (muss man anmelden) der Mühle mitgemacht, sondern sie nur auf eigene Faust erkundet habe, kann ich eigentlich nichts über die Technik der Mühle schreiben bzw ich müsste es von der Website von Eckhard Meyer abschreiben. Da ist es doch einfacher, wenn ihr selbst dort nachlest, euch diesen Live-Mitschnitt einer weiteren Fernsehsendung mit Eckhard Meyer anseht ( da werden schon viele Fragen beantwortet) und ich nur meine Fotos sprechen lasse.

Zur Windmühle gehört auch ein heute 200 qm Mühlenladen, in dem Mehl aus eigener Herstellung (yeah!!), Naturkost, Futtermittel aus eigener Herstellung sowie Gartenbedarf verkauft wird.

Schon klar, wo ich künftig meine gängigen Mehlsorten kaufen werde?!!

Zur Mühle und zum Mühlenladen gehört auch ein 2005 erbautes Backhaus mit Holzbackofen, in dem das Mühlenbrot und leckerer Butterkuchen gebacken wird.

Last but not least wurde in den Jahren 2011/2012 neben der Mühle aus altem Eichenfachwerk (unbedingt hier Genaueres dazu nachlesen!) Meyer’s Cafe Mühle errichtet. Wir haben uns bereits vor der Mühlenbesichtigung im Cafe gestärkt – bei köstlichem Heidelbeer-Quark-Pie sowie Marzipan-Nusstorte (die Qual der Wahl war sooo schwer).

Die Leckereien werden alle mit Mehl der Mühle in der eigenen Backstube/Konditorei selbst gebacken und mit Freundlichkeit und Herzlichkeit vom hauseigenen Team serviert.

Überall spürt man hier die Liebe zur Arbeit und den Stolz am Tun – ob in der Mühle, dem Backhaus oder dem Cafe und seinem Team. Hinter allem steht das Motto: aus der Region für die Region!

 

Heidschnuckenweg – Etappe 2

Heute bleibt Deichrunners Küche mal wieder kalt.
Bekanntlich kann Frau Deichrunner ja – dem elenden Rücken geschuldet – nicht mehr laufen (Joggen) und sucht so immer nach neuen Möglichkeiten ihrem Bewegungsdrang zu frönen: bisher mit Radfahren und nun soll (vielleicht) das Wandern dazu kommen.

Angefixt durch die Blogbeiträge von In der Nähe bleiben und Der Wanderfreund – beides sehr lesenswerte Blogs – wollte ich ausprobieren, ob das Wandern auch zu einer Alternative fürs Laufen für mich werden kann – zumal ich nicht der Radfahrer bin, der auch in der kalten Jahreszeit fährt.

Der Heidschnuckenweg ist unterteilt in 13 Etappen und führt auf 223 km von Fischbek bis Celle. Ich habe mich für die Etappe 2 entschieden, die auf 15 km von Buchholz in der Nordheide bis nach Handeloh führt und gerade erst zum schönsten Wanderweg 2014 gewählt wurde. Die schönste Zeit für einen Besuch in der Lüneburger Heide ist natürlich, wenn die Heide in voller Blüte steht – Suse vom Blog 180° beschreibt das sehr schön. Die volle Blüte habe ich um ungefähr 2 Wochen verpasst, aber auch jetzt waren die Heideflächen noch wunderschön anzusehen.

Der Einstieg in die Etappe 2 des Heidschnuckenweges ist der Bahnhof Buchholz in der Nordheide. Der Wanderweg ist mit einem schwarzen H ausgeschildert und das so hervorragend, dass ich kein einziges Mal nach dem Weg suchen musste.

Vorbei am Buchholzer Stadtteich gelangt man nach einer kurzen Strecke an der Bahnlinie längs in ein schönes Mischwaldgebiet und ist mit der Natur und sich alleine – außer einer Joggerin ist mir auf den ersten 5 km niemand begegnet.

Man passiert den Höllenschluchtweg – ein Trockental im Wald….

…und nach ca. 6 km öffnet sich die Landschaft und man sieht die blühende Heidelandschaft um den Brunsberg herum.

Der Brunsberg bietet ein einmaliges 360° Heide-Panorama; sternförmig führen aus allen Richtungen Wege durch die Heidelandschaft zu diesem Aussichtspunkt.

Faszinierend fand ich, wie unterschiedlich farbig sich die Heide präsentiert: von zartem Flieder bis fast leuchtendem Rot – je nachdem in welcher Entfernung man sich befindet und wie das Licht einfällt.

Weiter geht es wieder durch den Wald….nach gut 30 Jahren im platten Dithmarschen merke ich in der neuen Heimat immer mehr wie sehr mir doch der Wald gefehlt hat…hatte ich doch in Kindertagen den Schwarzwald quasi direkt vor der Haustür.
Gleich zwei Ameisenhügel habe ich auf dieser Wanderung gesehen, auch da ist der zuletzt Gesichtete Ewigkeiten her.

Spätestens bei diesen Sandwegen wird deutlich, dass Radfahren hier nur mühsam, teilweise gar nicht möglich ist.

Und wieder tritt man aus dem Wald heraus, sieht den Pferdekopf vor sich mit seinen herrlich blühenden Heideflächen und unterhalb des Pferdekopfs liegt das wunderschöne Büsenbachtal.

Der Büsenbach. Hier kann man das besondere Phänomen einer ‚Bachschwinde‘ erleben, wo der Gewässerverlauf im Untergrund versickert und erst weiter unterhalb wieder zu Tage tritt.

Sogar beim entwurzelten Baum ist das schwarze H (Markierung des Heidschnuckenweges) erhalten geblieben. 😉

Nach etwas mehr als 3 Stunden und 15,5 erwanderten Kilometern bin ich dann doch nicht mehr ganz frisch und froh, als ich den Bahnhof von Handeloh erblicke und von dort mit dem ‚Heidesprinter‚ zurück nach Buchholz fahren kann.

Fazit: dies war nicht meine letzte Wanderung! 🙂

 

Kroatien 2014 – Ausflug nach Mostar in Herzegowina

Zwei Jahre hinter einander Urlaub in Kroatien – das lässt darauf schließen, dass uns Land und Leute gut gefallen.

Ich habe noch nicht mal alle Ausflüge aus dem Kroatien Urlaub 2013 verbloggt – vor allem Montenegro steht da noch aus – aber da die Erinnerungen aus diesem Urlaub noch frischer sind und auch nur wenig Ausflüge gemacht wurden, weil es für die Jahreszeit sehr heiß war, kommen nun zuerst die Berichte aus 2014.

Ein Ausflug führte uns von Tucepi nach Mostar in Herzegowina, dem südlichen Teil von Bosnien-Herzegowina. Während des Bosnienkrieges kam es in Mostar zu Kämpfen zwischen Kroaten und Bosniaken. Dabei wurde die Stadt unter anderem durch Vertreibungen in einen kroatisch-westlichen sowie in einen bosniakisch-östlichen Teil aufgeteilt. Während des Krieges wurde das Wahrzeichen Mostars, die Brücke Stari most, bei einem mehrstündigem Beschuss durch kroatische Streitkräfte gezielt zerstört. Nach dem Ende des Bürgerkrieges wurde die Brücke wieder aufgebaut und offiziell 2004 eröffnet. (Quelle: Wikipedia)

Hier nun ein paar Fotos der Altstadt von Mostar und der wieder aufgebauten Brücke Stari most über den Fluss Neretva (durch Anklicken kann man sie vergrößert ansehen). Heute bessern sich Jugendliche ihr Taschengeld auf bei den Touristen mit einem 25 Meter – Sprung von der Brücke in den eiskalten Fluss.

Wieder im Lande….

Die erste Arbeitswoche liegt schon wieder hinter mir, aber der Urlaub in Tucepi/Kroatien ist noch sehr gegenwärtig.

Schön war es wieder – Land und Leute haben wieder so gut gefallen wie beim ersten Mal. Und somit steht schon fest: Tucepi – wir kommen mit Sicherheit wieder.

Im Gegensatz zum letzten Jahr gab es nur 2 Ausflüge und ansonsten viel Strand und Faulenzen, aber Fotos wird es hier im Blog in nächster Zeit noch geben.

Da wir 2 Tage für die 1750 km Autofahrt benötigen, übernachteten wir jedes Mal im Reitsamer Hof in Österreich, in der Nähe von Salzburg, und aßen dann auch abends in diesem Gasthof. Letztes Jahr entschieden wir uns dort unter anderem für die Leberknödelsuppe = ein Gedicht! Dieses Jahr freuten wir uns schon während der ganzen Fahrt darauf. 🙂

Auf der Rücktour hatte ich dann die Idee, dass man diese Leberknödel doch sicherlich beim örtlichen Metzer kaufen und einschweißen lassen kann – Volltreffer: ich hatte recht. Hier wurden wir fündig. 🙂

Die erste Portion der mitgenommenen Leberknödel gab es nun dieser Tage zu Hause und ließ gleich wieder Urlaubsfeeling aufkommen.

Wer ein gutes (originales) Rezept für selbstgemachte Leberknödel hat, mag sich gerne per Kommentar oder Mail bei mir melden und mir das Rezept zukommen lassen.

 

Ein Sonntag im Paradies

Viele Wochen sind vergangen seit unserem letzten Treffen mit den lieben Rotkrauts. Aber nicht, weil wir uns nicht mehr mögen oder aus den Augen verloren haben…nein, die beiden Rotkrauts haben sich Einiges vorgenommen für das Gartenjahr 2014 und das – wie wir jetzt mit eigenen Augen sehen durften – auch schon mit viel Erfolg in die Tat umgesetzt.

Der Garten ist ein Traum, ein Paradies….mit ganz viel Räumen zum Verweilen, zum Träumen, was würde ich für diesen Garten geben!! Da ist auch so viel Erinnerung für mich drin an den Garten meiner Kindheit und auch einiges an Erinnerung an meinen Garten in Brunsbüttel.

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Aber mir ist auch seit Kindheitstagen bewusst, was solch ein Garten bedeutet – da muss ganz viel körperliche Arbeit und Herzblut investiert werden, bevor man so ein Paradies sein Eigen nennen darf und man darf dabei auch nie nachlassen. 😉

Das ist also der  – schöne – Grund, warum die Rotkrauts momentan weniger Zeit haben und wir daher auch unsere Kochgefährten-Treffen erst mal bis Ende der Gartensaison ruhen lassen. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. 🙂

Der sonntägliche Besuch war aber nicht nur etwas für die Augen, auch mit dem leiblichen Wohl meinte es Frau Rotkraut wieder extrem gut mit uns – wir wurden mit Leckereien nur so verwöhnt.

Als Amuse-Gueule gab es eine Pizza aus dem Grill mit Zucchini, Champignons und Gorgonzola – sie hat wunderbar geschmeckt und ich konnte auch gleich ein wenig Lernen für meine nächsten ‚Pizza vom Grill – Versuche

im Anschluss daran gab es Salsiccia mit knackigem Eisbergsalat aus dem Garten, Erbsen und frischem Buttermilchdressing – eine wunderbare Kombination

Der Hauptgang bestand aus Backofengemüsesalat mit Rauke mit Balsamicodressing und – perfekt gegrillten – Rumpsteaks  – den Backofengemüsesalat muss ich schnellstens nachmachen, der ist eine tolle Beilage zu jeglichem Grillgut!

Schon recht gesättigt legten wir dann erst mal bei Espresso eine Pause ein – Unterhaltungsthemen gehen uns ja nie aus: Garten, Kochen und Backen, Bloggen…. 🙂

Es wundert bei Frau Rotkraut nicht, dass sie mit dem Dessert dann dem gemeinsamen Essen noch die Krönung aufsetzte: es gab Dessert sowie Kaffee und Kuchen in einem….alles auf seine Art köstlich!

Mallorquinischer Mandelkuchen mit gegrillten weißen Pfirsichen und Vanilleeis – den Kuchen werde ich nachbacken, das ist ein absolutes Muss und diese gegrillten weißen Pfirsiche….ach, ich könnte schon wieder!

dazu gab es neben Kaffee noch Erdbeertörtchen mit Holunderblütencreme…da waren wir uns alle einig, dass das mit der Holunderblütencreme noch ein wenig verbesserungswürdig ist – Frau Rotkraut hat auf ihrem Blog bereits wissen lassen, dass sie daran noch experimentieren wird. 🙂

Wir saßen bis in den Abend zusammen und konnten uns wieder nur schlecht trennen, gibt es doch so viel gemeinsame Interessen und Themen – die Zeit mit diesen beiden Lieben vergeht immer viel zu schnell!

Für heute bleibt mir nur nochmals ein ganz großes DANKE-SCHÖN auszusprechen an euch beide, liebe Rotkrauts, für diese wunderbaren gemeinsamen Stunden in eurem Paradies, die guten Gespräche und die köstlichen Leckereien!!

(Hinweis: alle in diesem Beitrag gezeigten Fotos sind Eigentum von Frau Rotkraut!!)

Botanischer Garten Hamburg/Loki-Schmidt-Garten

Als mir vor nunmehr fast genau 4 Jahren sehr unerwartet der geliebte Garten und einiges andere ‚abhanden‘ gekommen sind, wurde mir ja schnell klar, dass ich mir Garten-Ersatz suchen musste. Was lag näher als Garten-Blogs zu lesen (in diesem hier wird seit Wochen täglich gearbeitet und verschönert) und öffentliche Parks aufzusuchen, um dort die Sehnsucht nach Blumen und Natur zu stillen?! Inzwischen weiß ich aber auch (bis auf kurze Unvernunfts-Momente), dass es jetzt besser ist so wie es ist, denn in den vergangenen 4 Jahren hat mir aber auch der Körper gezeigt, dass er eh nicht mehr zur Gartenarbeit (und leider auch nicht zum Laufen) bereit wäre – der Rücken macht da einfach nicht mehr mit.

Dieses Wochenende wurde die Garten-Sehnsucht wieder groß und so habe ich mich am Sonntagvormittag in den Metronom gesetzt (5 Minuten Fußweg!), bin zum Hamburger Hauptbahnhof und von dort mit der S1 bis Klein Flottbeck gefahren. Und schon war ich da: im Botanischen Garten Hamburg, der seit Oktober 2012 Loki-Schmidt-Garten heißt. Auf 24 Hektar kann man hier einen Spaziergang durch die Pflanzenwelt der Nordhalbkugel machen. Hier kann man das ganze Jahr über auf botanische Entdeckungsreise gehen.

Besondern gut gefallen hat mir, die ich zum ersten Mal in diesem Park war, die Weitläufigkeit, die Ruhe – die Menschenmengen verlaufen sich in dem riesigen Areal des Parks und überall sind versteckt Sitzplätze und Bänke zu finden, wo man ganz in Ruhe die Natur genießen kann – ob jung oder alt, alles bunt gemischt! Leider hat noch relativ wenig geblüht und so steht für mich fest, dass ich diesen Ausflug dieses Jahr noch das eine oder andere Mal wiederholen werde, um die ganze Blütenpracht miterleben zu können.

Ich habe natürlich Fotos mitgebracht, die hier im Blog verewigt werden sollen – vielleicht gefällt euch ja das eine oder andere auch. 🙂

Mein geliebter Bambus als Allee – ein toller Beginn meines Rundganges

Bänke in den schönsten und unterschiedlichsten Formen laden überall zum Verweilen ein

japanischer Etagenschneeball – wunderschön!

Solche Prachtsburschen schwimmen dort in allen Gewässern

ein Bauerngarten – genau so wie ich ihn liebe!

Der japanische Garten ist das absolute Schmuckstück des Parks

einen Gesteinsgarten gibt es auch

Damaszener Rose

Rezepte gibt es dann auch bald wieder hier; habe in letzter Zeit viel Altbewährtes gekocht und ein wenig einen Durchhänger, was Neues anbelangt….aber das wird schon wieder. 🙂

 

Rund um Fehmarn mit meinem treuen Begleiter

Fehmarn war schon lange ein Traum von mir, aber dann auch unbedingt zur Rapsblüte. Wenn die Rapsfelder in voller Blüte sind, dann ist für mich hier im Norden die schönste Jahreszeit.

So habe ich also den Brückentag zu einem verlängerten Wochenende an der Ostsee und dem Besuch von Fehmarn genutzt.

Mit dem Fahrrad über die Fehmarnsundbrücke fahren und dann Fehmarn einmal umrunden = ein lange gehegter Wunsch ging damit in Erfüllung. Mit dem Wetter hatte ich einigermaßen Glück, denn die Sonne schien den ganzen Tag, aber der Wind war leider auch gut dabei und die Temperaturen kamen kaum in den zweistelligen Bereich. Aber was solls – es gibt ja die richtige Kleidung!

mein treuer Begleiter 🙂

Blick von Großenbrode aus nach Fehmarn

gleich würde ich über diese imposante Brücke mit dem Fahrrad fahren….

so liebe ich den Norden!

ist das nicht wunderschön?! Und die Fahrradwege auf Fehmarn an den Rapsfeldern entlang = herrlich!

Fehmarnsundbrücke von Fehmarn aus

Steilküste Wulfen

Burgtiefe

Burgstaaken

U-Boot-Museum in Burg

Hafen Burgstaaken

Puttgarden Fährhafen und Damm

das ist der Norden: Raps und Windkraftanlagen

Flügger Leuchtturm an der Südwestspitze von Fehmarn

bald ist die Insel umrundet und es geht wieder über die Brücke

Hafen von Orth

Windmühle bei Lemkenhafen

Lemkenhafen – hier befindet sich auch die allseits bekannte Aalkate

Von hier aus ging es bei inzwischen starken stürmischen Böen über die Fehmarnsundbrücke zurück – dieses Mal musste ich das Fahrrad schieben, denn bei diesen Windböen konnte ich mich nicht mehr auf dem Rad halten; das war kein ganz so schöner Abschluss dieses ansonsten herrlichen Ausflugs.

Von Großenbrode gestartet, einmal um Fehmarn rum und wieder zurück nach Großenbrode waren genau 80 Fahrrad-Kilometer.

An den beiden anderen Tagen bin ich auch viel Rad gefahren, einmal in der näheren Umgebung von Großenbrode (dabei an wunderschönen Gutshöfen vorbei gekommen) und das andere Mal an der Ostseeküste längs.

Bilderbuch – (Geburts-)Tag

Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch….mein gestriger Geburtstag!

Allein schon das Wetter = Sonnenschein pur und milde 14 Grad am 12. März! Ich kann mich nicht erinnern schon mal so ein Traumwetter an meinem Geburtstag gehabt zu haben. Ganz im Gegenteil: letztes Jahr lag ordentlich Schnee und vor 8 Jahren war regelrecht Schnee- und Eischaos in und um Hamburg….

Aber nicht nur das Wetter gestern war herrlich, auch die Überraschungen, die sich der Mitgenießer für meinen Tag hat einfallen lassen, waren sehr schön: zuerst gab es ein leckeres Frühstück in einem kleinen Café in unserem Nachbarort Hittfeld und dann ging es los zum Überraschungsausflug – einzig meinen Fotoapparat durfte ich mitnehmen.

Das erste Ziel war Mölln.

Von Mölln aus ging es weiter nach Ratzeburg.

Von Ratzeburg aus ging es weiter nach Travemünde, wo wir uns bei Kaffee und Kuchen stärkten und an der Promenade längs schlenderten.

Den Abschluss fand der schöne Ausflugstag in Scharbeutz, an das ich viele schöne Erinnerungen habe.

Von Scharbeutz aus traten wir die Heimreise an und beendet wurde der herrliche Tag bei ‚unserem‘ Italiener in Bendestorf.

Ich danke dir, du lieber Mitgenießer! 🙂

Eines stand für uns beide am Abend fest: all diese Orte werden in diesem Sommer Ziele für längere Fahrradtouren werden – wir freuen uns darauf!

 

Wildpark Lüneburger Heide

Was war das für ein herrliches (Vor-) Frühlingswetter dieses Wochenende – zumindest hier im Norden, aber ich hoffe doch in ganz Deutschland.
Die Menschen strömten nur so nach draußen. Auch ich wollte mir das schöne Wetter nicht entgehen lassen und wusste sehr schnell, wohin mich mein Ausflug führen sollte:

in den Wildpark Lüneburger Heide, der am nördlichen Rand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide liegt. Das weitläufige Gelände mit 600.000 qm beherbergt mehr als 1000 Tiere, die sehr naturnah in dem hügeligen Gelände mit viel Baumbestand untergebracht sind. Einige Tiere dürfen auch frei herumlaufen, was vor allem für die Kinder ein Erlebnis ist. Natürlich gibt es auch Spielplätze, etwas fürs leibliche Wohl, aber auch an einer Greifvogelshow kann man teilnehmen oder bei den Tierfütterungen. In diesem Park kann man sich mit Kindern gut und gerne den ganzen Tag aufhalten.

Wir waren schon letztes Wochenende zusammen mit meiner Tochter und meiner süßen, anderthalbjährigen Enkeltochter dort, aber leider war das Wetter schlecht und es war etwas ungemütlich – aber die Kleine hatte trotzdem ihren Spaß.
Schon da war mir klar, dass ich irgendwann alleine zum Fotografieren wiederkommen würde, denn das geht mit kleinen Kindern nicht.

Ich lasse also einfach mal die Bilder für sich sprechen (wie immer kann man sie durch Anklicken vergrößern). Manche sind etwas unscharf oder verschwommen, man kann einige Tiere nur durch Gitter/Zäune fotografieren. Trotz Sonnenschein war das Licht nicht immer vorteilhaft, zumal es auch sehr stark bewaldete Bereiche gibt – insgesamt merkt man den Fotos eben an, dass sie im Februar gemacht wurden. 😉


er hat ein bisschen komische Proportionen oder?

überall gibt es solch praktische Picknickhütten, die sehr gerne genutzt werden

sieht der nicht keck aus?!

darf ich vorstellen: unsere Heidschnucken!

Tiere zum Anfassen….

ist sie nicht eine ganz Hübsche?

leider unscharf 🙁

er ist doch auch knuffig oder?!

er sollte dringend mal zum Pony schneiden gehen 🙂

 

 

Ein Abend im Kochkontor: Weltreise in Sachen Gewürze

Nachdem wir zusammen mit ihnen im vergangenen Jahr bereits einen interessanten und kurzweiligen Abend im Kochkontor Hamburg verbracht haben, waren wir gestern erneut dort verabredet – dieses Mal ging es dabei um eine Weltreise mit Gewürzen.

Martina Olufs – Inhaberin des KochKontors HH

Martina Olufs hatte hierfür die Kochbuchautorin und Foodjournalistin Bettina Matthaei und deren Tochter Katharina Wilck – beide führen zusammen das Mutter-Tochter-Unternehmen 1001 Gewürze – eingeladen, die beide abwechselnd durch den Abend führten und anhand eines Dia-Vortrages in Form einer Weltreise Gewürze vorstellten.

Bettina Matthaei und ihre Tochter Katharina Wilck (Foto von Frau Rotkraut)

Frau Matthaei gewährte uns an diesem Abend Einblick in ihre Reisen, auf denen sie als Foodjournalistin regelmäßig Reisen der MS Europa begleitet und dabei Gewürzseminare veranstaltet, aber so auch in die schönsten Gewürz-Ecken der Welt kommt und immer wieder Inspirationen und Material für neue Gewürzmischungen und auch ihre Bücher* bekommt. Es war beeindruckend gestern Abend miterleben zu dürfen mit wie viel Herzblut Mutter und Tochter beim Thema Gewürze dabei sind und wie gewandt und kurzweilig sie ihr Wissen weitergeben.

Aber Wissen über Gewürze vermittelt bekommen ist das eine, wichtig ist auch – und das wissen die beiden Damen nur zu gut – die Gewürze zu riechen und zu schmecken. Daher hatten sie eine große Auswahl aus ihrer Gewürzmanufaktur zum Testen mitgebracht.

Gewürzmühlen und sog. Sprinkles aus der Gewürzmanufaktur 1001

Martina Olufs und ihr Team hatten ein Karottensüppchen mit Tonkabohne, Brote mit Butter und Frischkäse sowie Käsehäppchen vorbereitet – Brote und Käsehäppchen konnte man sich dann mit der großen Auswahl an Gewürzen nach eigenem Gusto würzen.

Karottensüppchen mit Tonkabohne

 

Gewürzauswahl zum Testen auf diversen Häppchen

Der Abend war sehr interessant und das neue Wissen um bekannte, aber auch viele bislang unbekannte Gewürze werde ich sicherlich in Kürze mit einem Besuch bei der Gewürzmanufaktur 1001 abrunden.

alle Gäste des Abends waren fleißig am riechen, schmecken….(Foto von Frau Rotkraut)

Ein Dank an alle Beteiligten dieses kurzweiligen und interessanten Abends – auch an euch, ihr Lieben, es war wieder schön mit euch. (Toll, dass ich einen Teil eurer Fotos verwenden darf, wo meine Kamera mich doch ein wenig im Stich gelassen hat.)

Ein weiterer Bericht zu dem Abend findet sich hier.