Omiš – Kroatienurlaub September 2018

Ein Kroatien-Urlaub ohne mindestens 1-2mal die Stadt Omiš zu besuchen, ist inzwischen undenkbar für uns.
Dieses Jahr war uns dies  besonders wichtig, weil Knut – durch die erfolgreiche Knie-OP im Frühjahr – zum ersten Mal auch die etwas steileren Stellen von Omiš mit erkunden konnte.

Die Stadt Omiš  liegt im Süden Kroatiens an der Mündung der Cetina ins adriatische Meer und gehört zu Dalmatien. Die heute hauptsächlich vom Tourismus lebende Stadt hat etwa 15.000 Einwohner.

Festung Mirabella (Peovica)

Die Festung steht auf einem steil abfallenden Felsen, direkt am Fluss.
Damals wurden von der Festung aus das Meer überwacht, um rechtzeitig vor feindlichen Schiffen zu warnen.
Heute ist es eine wunderschöne touristische Attraktion und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Die Pfarrkirche des heiligen Michael (Sveti Mihovila)

Wie die Inschrift über der Tür jedem Besucher gerne mitteilt, wurde die Pfarrkirche des heiligen Michael Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde dann noch ein Kirchturm angefügt und seither vermischen sich gotische, frühbarocke und Elemente der Renaissance in dem von außen sehr schmucklosen Gebäude. Einzig die Statue des heiligen Michael neben dem Eingangstor und die Fensterrosette darüber brechen die hohen Mauern. Die Altarbilder geben Aufschluss über die Bedeutung der Kirche im Leben der Stadt, schmücken hier nicht etwa Heiligenportraits den Raum sondern Abbilder des Omiser Adels

viele schmale Gässchen laden in Omiš zum Bummeln und Essen ein

Der Fluss Cetina

In den Dinarischen Alpen beim gleichnamigen Dorf entspringt die Cetina, wird auf der Höhe von Sinj zu einem Sumpfgebiet und fließt dann, bei Omis, ins Mittelmeer. Hier, im letzten Abschnitt bilden die mitgeschwemmten Sandkörner einen schönen Strand in der Schlucht, die der Fluss über Jahrtausende in den Felsen fräste. Im Flussverlauf findet man immer wieder Wasserfälle, originell geschliffene Felsformationen, unterirdische Tunnel und noch nahezu unberührte Natur. Doch nicht nur dem ästhetische Empfinden nutzt die Cetina:  Der durch diesen Fluss gespeiste Peruca-Stausee sichert die Strom- und Wasserversorgung der ganzen Region.

was eine erfolgreiche Knie-OP doch nicht möglich macht 🙂

ganz schön viele, recht steile Treppen zur Festung Mirabella hinauf

Kirche des Heiligen Geistes und St. Rocco

inzwischen unser Lieblingslokal in Omiš: Pod Odrnom

 

Hinweis:
Hier entlang geht es zum meinem Omiš-Bericht aus 2013

 

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