Makarska – Kroatienurlaub September 2018

Da Knut eine Mountainbike-Tour nach Makarska mitgemacht hat, konnte er mir ein paar Tage später die Halbinsel Sv. Petar zeigen, die er bei der Tour kennengelernt hatte.

Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Makarska und das dahinter liegende Biokovo-Gebirge.
Makarska ist die größte Stadt der Makarska Riviera mit gut 13 TSD Einwohnern.

Wer mehr über Makarska erfahren möchte, dem empfehle ich diese liebevoll und interessant gestaltete Website.


Blick auf die Stadt und das Biokovo


Liebesschlösser ohne Ende….eigentlich müssten wir da auch eines aufhängen – so gerne wie wir an diesem schönen Fleckchen Erde sind 🙂


Statue Sv. Petar


und noch mehr Liebesschlösser

 

die Kirche Sv. Petar


Stadt und Biokovo

Leuchtturm SV. Petar von 1884

Hier beginnt die Riva, die palmengesäumte Promenade Makarskas; davon gibt es dann im nächsten Urlaub Fotos 🙂

Wanderung im Biokovo – Kroatienurlaub September 2018

Schon seit einigen Jahren, in denen wir in Kroatien – genauer gesagt: in Tucepi – Urlaub machen, träume ich davon eine geführte Wanderung im Biokovo mitzumachen.
Dieses Jahr um so mehr, da wir die Hoffnung hatten, dass Knut – nach der erfolgreichen Knie-OP im Frühjahr – auch daran teilnehmen könnte. Leider hat sich das sehr schnell als unmöglich herausgestellt, da er mit dem losen, steinigen Untergrund nicht klar kam und die Gefahr eines Sturzes vorprogrammiert war.
So entschieden wir, dass er an der Bustour durchs Biokovo teilnimmt, während ich die geführte Wanderung mitmache.

Wir hatten wieder über das Reisebüro TipExtreme gebucht, mit dem wir in einem der vorherigen Urlaube die Bustour durchs Biokovo schon einmal mitgemacht hatten, für Knut war es daher ein wenig Wiederholung. Die Teilnehmer beider Touren wurden mit Bussen zum Eingang des Naturparks Biokovo gefahren, von wo aus meine Gruppe dann mit der Wanderung begann.

Ich möchte hier nicht mit Text langweilen, weil dieser Blog vor allem eine Art Fotoalbum sein soll, aber ich verweise auf diesen Link über das Biokovo, in dem alles Interessante darüber steht.

Nun zu ein paar Fotos dieser Wanderung, alle nur mit dem Handy gemacht und daher leider nicht von bester Qualität, aber einen Eindruck von dieser herrlichen, aber auch sehr rauhen Landschaft geben sie sicherlich wieder.

Mit modernsten Bussen werden wir zum Eingang des Naturparks Biokovo gefahren und allein schon diese Fahrt ist ein Abenteuer, denn die Busfahrer müssen mit all ihrem Geschick auf den engen, kurzen Serpentien hin- und herrangieren, um die Kurven zu meistern.
Bitte mal einen Blick auf diese Internetseite werfen, dann kann man sich die wahre Schönheit dieser Gegend erst richtig vorstellen.

Thomas Mravičić – erfahrener und sympathischer Wanderführer; Mitbegründer des Reisebüros TipExtreme

Parasolpilz

Bärentraubenblätter

Merken: nie mehr ohne Stöcke und Wanderstiefel!

Zwischenstopp

Blick auf Makarska von Strbina aus

Die Berghütte Vosac war unser Ziel

 

auf diesem Foto sieht man ganz klein auf dem linken Gipfel unser Ziel: die Vosac Berhütte

 

 

Omiš – Kroatienurlaub September 2018

Ein Kroatien-Urlaub ohne mindestens 1-2mal die Stadt Omiš zu besuchen, ist inzwischen undenkbar für uns.
Dieses Jahr war uns dies  besonders wichtig, weil Knut – durch die erfolgreiche Knie-OP im Frühjahr – zum ersten Mal auch die etwas steileren Stellen von Omiš mit erkunden konnte.

Die Stadt Omiš  liegt im Süden Kroatiens an der Mündung der Cetina ins adriatische Meer und gehört zu Dalmatien. Die heute hauptsächlich vom Tourismus lebende Stadt hat etwa 15.000 Einwohner.

Festung Mirabella (Peovica)

Die Festung steht auf einem steil abfallenden Felsen, direkt am Fluss.
Damals wurden von der Festung aus das Meer überwacht, um rechtzeitig vor feindlichen Schiffen zu warnen.
Heute ist es eine wunderschöne touristische Attraktion und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Die Pfarrkirche des heiligen Michael (Sveti Mihovila)

Wie die Inschrift über der Tür jedem Besucher gerne mitteilt, wurde die Pfarrkirche des heiligen Michael Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde dann noch ein Kirchturm angefügt und seither vermischen sich gotische, frühbarocke und Elemente der Renaissance in dem von außen sehr schmucklosen Gebäude. Einzig die Statue des heiligen Michael neben dem Eingangstor und die Fensterrosette darüber brechen die hohen Mauern. Die Altarbilder geben Aufschluss über die Bedeutung der Kirche im Leben der Stadt, schmücken hier nicht etwa Heiligenportraits den Raum sondern Abbilder des Omiser Adels

viele schmale Gässchen laden in Omiš zum Bummeln und Essen ein

Der Fluss Cetina

In den Dinarischen Alpen beim gleichnamigen Dorf entspringt die Cetina, wird auf der Höhe von Sinj zu einem Sumpfgebiet und fließt dann, bei Omis, ins Mittelmeer. Hier, im letzten Abschnitt bilden die mitgeschwemmten Sandkörner einen schönen Strand in der Schlucht, die der Fluss über Jahrtausende in den Felsen fräste. Im Flussverlauf findet man immer wieder Wasserfälle, originell geschliffene Felsformationen, unterirdische Tunnel und noch nahezu unberührte Natur. Doch nicht nur dem ästhetische Empfinden nutzt die Cetina:  Der durch diesen Fluss gespeiste Peruca-Stausee sichert die Strom- und Wasserversorgung der ganzen Region.

was eine erfolgreiche Knie-OP doch nicht möglich macht 🙂

ganz schön viele, recht steile Treppen zur Festung Mirabella hinauf

Kirche des Heiligen Geistes und St. Rocco

inzwischen unser Lieblingslokal in Omiš: Pod Odrnom

 

Hinweis:
Hier entlang geht es zum meinem Omiš-Bericht aus 2013

 

Spaziergang von Undeloh nach Wilsede – Lüneburger Heide pur

Am letzten Samstag hatten wir liebe Freunde aus Brunsbüttel zu Besuch, die die Lüneburger Heide noch so gut wie gar nicht kannten. Was lag da näher, als ein Ausflug in die so bekannten Heideorte Undeloh und Wilsede?!

Von Undeloh aus kann man den Weg nach Wilsede in einer der vielen Kutschen machen, was viele Touristen auch mit Vorliebe tun. Wir zogen es aber vor den Weg zu Fuß zu gehen.

Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede
Kutschfahrt von Undeloh nach Wilsede

Dies stellte sich alsbald als eine sehr gute Entscheidung heraus, denn so konnten wir den Schäfer samt Hütehunden mit seiner großen Heidschnuckenherde hautnah erleben.

Schäfer mit Hütehunden
Ziege zur Unterstützung der Heidschnucken

In jeder Heidschnuckenherde gibt es auch Ziegen. Sie unterstützen die Heidschnucken, weil sie noch besser Gehölze wie Birken und Kiefern verbeißen können.

Heidschnuckenherde

Insgesamt ziehen über 9.000 Heidschnucken in 13 Herden das ganze Jahr über durch die Heideflächen der Lüneburger Heide

Heidschnucke

Erstmals erwähnt wurde Wilsede bereits im Jahre 1287. Im 16. Jahrhundert gab es hier vier Bauernhäuser, im 20. Jahrhundert sind einige hinzugekommen und restauriert worden. Dazu zählen das sehenswerte Heidemuseum ‚Dat ole Huus‘, zwei Gaststätten, die »Milchhalle«, der Emhoff sowie reetgedeckte Schafställe. Dat ole Huus gilt als eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands.

Hof in Wilsede
Treppenspeicher
Emhoff
Speicher
alter Hof in Wilsede
Jakobus Pilgerfigur

Am »Erdkeller« des Emhoffs findet man diese Holzfigur. Hier hat der Künstler Wladimir Rudolf eine Ausstellung gestaltet, die als Andachtsort des Jakobus-Pilgerweges in Wilsede dient. Dieser ist Teil des 200 km langen Jakobuswegs Lüneburger Heide, der von Hittfeld nach Loccum und eben unter anderem auch von Wilsede über Bad Fallingbostel nach Hodenhagen führt. In dem wie eine kleine Kirche wirkenden Raum findet man auch einen Stempel für den Pilgerpass vor.

 

Zurück sind wir dann einen anderen Weg gegangen. Leider ist die schöne Heideblüte vorbei und auf dem Foto hier sieht man auch, dass viele der Heideflächen leider sehr versteppen.

Heidefläche
Steinfiguren
Blindschleiche

Auch Blindschleichen und anderes Getier kreuzte unseren Weg. – Update: Es war keine Blindschleiche, sondern – wie die liebe Leserin Franzi mich aufklärte: eine Schlingnatter!

Heidelaufkäfer

Landesgartenschau Eutin = ein Besuch wert!

Landesgartenschau in Eutin – ganz klar: da musste ich hin!

12 Hausgärten, 6 Kulturgärten sowie 6.500 qm Blütenpracht werden dem Besucher geboten – ganz oft mit Blick auf den Eutiner See und das Eutiner Schloss.
Aber nicht nur vom Land aus kann man die Gartenschau genießen, sondern auch an Bord einer elektrobetriebenen Shuttlefähre kann man sie von der Wasserseite aus erleben.

Eutin ist es wunderbar gelungen historische Gebäude, alten Baum- und Pflanzenbestand mit neu erschlossenen, sanierten Flächen zu vermischen – eine sehr harmonische, stimmige Kombination. Ein Gelände, das auch künftig einen großen Erholungswert für Einheimische und Touristen bieten wird.

Organisatorisch ist das Ganz auch gut durchdacht: es gibt einen ausgewiesenen Großparkplatz, von dem aus alle paar Minuten ein Shuttlebus zum Haupteingang fährt. Für die Kinder sind mehrere Spielplätze geschaffen worden und auch fürs leibliche Wohl ist an mehreren Stellen gesorgt.

Daher meine klare Empfehlung: auf nach Eutin! 🙂

Und jetzt gibt es Bilder als Vorgeschmack, die man durch Anklicken – wie immer – vergrößert ansehen kann. Viel Spaß damit.

Eingangsbereich

die Unwetter der letzten Zeit haben den Blumen ein wenig geschadet

hier dreht sich alles um Bienen und Honig

mein Traum-Gartenhaus 🙂
oder doch lieber das….?!

die Weltkugel als Feuerstelle

Haus- und Themengärten wechseln sich in der Anlage ab

auch für die Kinder ist gesorgt

leider schon am Verblühen

Kuhstall und Torhaus – alt und neu harmonisch vereint

11 unterschiedliche Blumen-Hallenschauen sind in einem 14-tägigen Wechsel zu sehen – im Kuhstall und im Torhaus

Eutiner Schloss
Lindenallee beim Eutiner Schloss
Blick auf den See
Wasserfall im Schlossgarten
Schloss von der Vorderseite
„Die Schauende“

„Garten am frischen Wasser“ (Kirchgarten) – hier finden auch Gottesdienste statt

eine teilweise schon verblühte Pracht

auch Plätze zum Ausruhen und Entspannen wurden geschaffen

See-Panorama
Freibad am See
zurück zum Haupteingang geht es dann mit der Elektrofähre

 

Heidschnuckenweg Etappe 1: von Fischbek nach Buchholz

An Himmelfahrt und den Tagen danach war ich ja fleissig auf Schusters Rappen unterwegs. Nach ‚der Wanderung der feinen Art‘ stand 2 Tage später eine sehr bodenständige, naturverbundene Wanderung an: Heidschnuckenweg Etappe 1: von Fischbek nach Buchholz, die ich gegen Schluss hin ein wenig in Richtung meines Wohnortes verändert habe.

Mich fasziniert dieser Wanderweg, den man in 13 Etappen von Hamburg-Fischbek bis Celle auf insgesamt 223 km laufen kann. Ist ein kleiner Traum von mir irgendwann den ganzen Weg gegangen zu sein – immerhin wurde dieser Weg zum „schönsten Wanderweg 2014“ erkoren.

Nun aber ein bisschen was zur 1. Etappe: Rucksack geschultert, zu unserem Bahnhof gelaufen, mit dem Metronom nach Hamburg Hbf und von dort mit der S-Bahn nach Fischbek gefahren.  Dann noch ein paar hundert Meter zu Fuß durch den Ort und man gelangt zum Einstieg der 1. Etappe und ist ‚von jetzt auf gleich‘ in einer wunderschönen Heidelandschaft.

Beginn der 1. Etappe
Beginn der 1. Etappe

Das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide ist die zweitgrößte Heidelandschaft Deutschlands. Es erstreckt sich über 773 ha über die Stadtteile Neugraben-Fischbek und Hausbruch im Südwesten Hamburgs. Die weitflächigen Heidelandschaften werden durch idyllische Laubwälder, schöne Quellmoore und Waldwiesen ergänzt.

Das heutige NSG Fischbeker Heide war ursprünglich gänzlich von Wäldern bewachsen. Um die Heide vor erneuter Bewaldung zu bewahren, wird die Landschaft heute mithilfe einer Heidschnuckenherde und durch Brandrodungen künstlich erhalten.

Im NSG befindet sich auch die höhste Erhebung Hamburgs: der Hasselbrack ist 116,2 m hoch. 🙂

NSG Fischbeker Heide
NSG Fischbeker Heide
wenn das erst mal blüht......
wenn das erst mal blüht……

Mein Weg verlief – immer gut marktiert mit dem ‚H‘ – auf sandigen Heidewegen in zahlreichen Kurven auf und ab Richtung Süden.

Gibt es etwas Schöneres als das satte Grün im Mai??

diesen Blick möchte ich nochmals haben, wenn die Heide blüht

Durch diesen Kiefernwald geht es steil bergauf bis zur Start- und Landebahn des Segelflugplatzes Fischbek.

Segelflugplatz Fischbek

Am Segelflugplatz Fischbek gibt es einen Rastplatz (leider war er besetzt) mit schönem Blick ins Fischbektal und über den Segelflugplatz weit nach Westen bis über die Elbe.

Die Heidelandschaft bedarf übrigens stetiger Pflege, um erhalten zu bleiben und für diese Heidepflege sind vor allem die ‚Heidschnucken, die tierischen Landschaftspfleger‘  zuständig.

Nach dem Segelflugplatz geht es entlang einer Holzpfostenreihe, die die Grenze zu Niedersachsen markiert, auf schmalen Waldwegen und Pfaden hügelauf und hügelab….zeitweise kam ich ganz schön ins Schwitzen! Mit Heide ist es hier dann vorbei und man lernt das Auf und ab der Schwarzen Berge kennen.

teilweise sind die Wege doch recht anspruchsvoll…

Nach einiger Zeit gelangt man in die wunderschön im Wald gelegene Siedlung Tempelberg, die bereits zu Niedersachsen gehört.
Und hier sollte man aufpassen und auf andere Wanderer hören!! (Zitat Stefanie) „In Tempelberg hast Du das Anstrengendste hinter Dir. Unterhälst Du Dich zu intensiv, könntest Du leicht den gelben Pfeil übersehen, der bei den letzten Häusern links hoch auf einen schmalen Pfad weist. (Dass Du in die Irre läufst, merkst Du, wenn Du länger als 10 Minuten kein weißes H auf schwarzem Grund oder gelben Pfeil entdeckt hast.)
Genau das musste mir natürlich passieren – nicht, weil ich mich unterhalten habe, denn ich war ja alleine unterwegs, sondern weil ich im falschen Moment auf den Boden gestarrt
habe 🙁 ….das hat mich dann gut 2-3 km ‚gekostet‘!

Ein weiterer Aufstieg bringt einen dann irgendwann zum Karlstein und endlich wieder Bänken, auf denen man eine Rast machen kann – die hat man sich dann auch wirklich verdient. 😉
Der Karlstein ist ein etwa 2 m hoher Findling aus Granit, der während der Eiszeit mit Gletschern aus Skandinavien hierher transportiert wurde und seinen Namen Karl dem Großen verdankt.

Hinter dem Karlstein geht es weiter durch den Wald, bis man nach einiger Zeit auf die Rosengartenstraße trifft. Will man sich hier – wie ich!! – etwas Gutes tun, geht man erst mal nach links (in die falsche Richtung!) und gönnt sich in der ‚Waldschänke‘ Kaffee und Kuchen oder auch etwas Deftiges.

Hotel/Restaurant Waldschänke in Rosengarten

Weiter geht es durch Buchenwälder und vorbei an landwirtschaftlichen Nutzflächen bis man den Funkturm bei Langenrehm vor sich sieht, das höchste Gebäude der Gemeinde Rosengarten.

Beim davor liegenden Reiterhof hat man nochmals die Gelegenheit Kaffee zu trinken oder auch einen Stempel für den Heidschnuckenwanderpass zu bekommen.

Funkturm bei Langenrehm

Von Langenrehm aus führt der Weg weiter bis Nenndorf und von da auch nach Buchholz. Hier habe ich dann mal auf andere Wanderer gehört: (Zitat Stefanie) „Ab Nenndorf fällt der Weg meines Erachtens aber ab. Über gut 4 km geht man jetzt in Autobahnnähe. Mal drunter durch, mal drüber weg, mal an ihr entlang.“ Das musste ich mir nicht mehr geben, zumal mein Wohnort der zweitnächste Ort nach Nenndorf ist und auch dieser Weg noch ein paar Kilometer bedeutete.

Zu Hause angekommen hatte ich dann fast 28 km hinter mir (selbst schuld, wer sich verläuft!) und die Knochen waren doch recht am meckern. Aber das war mir egal, denn es war ein rundum schöner Tag, der mir richtig gut getan hat und stolz war ich natürlich auch auf mich. 🙂

Mal sehen, wann ich mich auf die nächste Etappe des Heidschnuckenweges begebe?!

Falkenstein, Elbhöhenweg – eine Wanderung der feinen Art

Jeder von uns hat ja so seine Lieblingsblogs im Feed-Reader und bei mir gibt es da – neben den Foodblogs – auch Blogs, die sich mit dem Reisen/mit Ausflügen beschäftigen. Und unter diesen Blogs ist mein absoluter Liebling der von Stefanie und Volko: In der Nähe bleiben. ‚In der Nähe bleiben‘ bedeutet hier vorrangig Norddeutschland, aber hin und wieder gehen die Beiden auch raus in die weite Welt und berichten darüber. Mich ziehen aber vorrangig ihre Berichte/ihre Tipps über die nähere Umgebung an – waren sie mir doch schon oft Inspiration für eigene Ausflüge!

Als ich Stefanies Bericht über „Reich. Reicher. Falkenstein“ mit den – wie immer – herrlichen Fotos gelesen habe, stand sofort für mich fest: ‚da muss ich hin!‘ Leider konnte ich ihren Rat diesen Spaziergang zu machen, bevor wieder alle Bäume grün sind, nicht sofort in die Tat umsetzen und so war mein Blick auf die Elbe an einigen Stellen leider schon vom Blattwerk verhindert. Aber dennoch war es ein herrlicher, interessanter Spaziergang am sonnigen Christi Himmelfahrtstag.

Das Auto habe ich am Parkplatz des Puppenmuseums abgestellt, der direkt am Eingang des Sven-Simon-Parks liegt. Sven Simon war das Pseudonym von Axel Springers Sohn, ein bekannter Fotografen, der sich 1980 das Leben nahm. Ihm zum Gedenken stiftete sein Vater der Öffentlichkeit den Park samt seinem ehemaligen Landhaus.

Sven-Simon-Park
Sven-Simon-Park
ein herrlich ruhiger Park
ein herrlich ruhiger Park

Wenn man ein kurzes Stück durch diesen wunderschönen und sehr stillen Park gegangen ist, kommt man zum heutigen Puppenmuseum Falkenstein, das über 500 Puppen und 60 Puppenhäuser sowie zahlreiche historische Kinderbildnisse beherbergt. 1923 war der Bau dieses interessanten Gebäudes – im Stil des neuen sachlichen Bauens -, von dem man den schönsten Hamburger Elbblick hat, vom Ehepaar Michaelsen beauftragt worden. Von Mitte 1950 bewohnte Axel Springer das Landhaus Michaelsen einige Jahre. Nachdem es danach lange Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kam es 1980 in städtischen Besitz und seit 1985 ist es in Besitz von Elke Dröscher, die darin das Puppenmuseum und eine Galerie eröffnete.

Landhaus Michaelsen - heute: Puppenmusem
Landhaus Michaelsen – heute: Puppenmusem
Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen
Blick auf die Elbe vom Landhaus Michaelsen

Auch dies war einst Axel Springers Zuhause….man gönnt sich ja sonst nichts 😉

auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen
auch einst Axel Spingers Zuhause, hoch über der Elbe gelegen

Vom Landhaus Michaelsen aus gibt es nun die verschiedensten Möglichkeiten den ca. 7 km langen Elbhöhenweg zu gehen, aber es geht viel rauf und runter, viel treppauf und treppab. 🙂 Ich muss gestehen, dass mich der Weg schon ein wenig gefordert hat. Nicht zu Unrecht nennt der NDR den Elbhöhenweg in einem Artikel „steile Piste für Naturfans“.

So war eine der vielen Bänke am Wegesrand sehr willkommen für mein erstes Picknick. 🙂

viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein
viele Bänke mit toller Aussicht auf die Elbe laden zum Verweilen ein

Stefanie hatte recht: ein wenig früher im Jahr hätte man an manchen Stellen noch eine bessere Aussicht gehabt….

bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen
bald kann man hier keinen Blick mehr auf die Elbe erhaschen
Natur pur
Natur pur
Elbinsel Neßsand
Elbinsel Neßsand

Wenn man entweder viele Serpentinen oder viele Treppen nach unten gegangen ist, kommt man auf den Elbuferweg und da ist es dann mit der Ruhe vorbei – und an einem Tag wie „Vatertag“ allemal!

wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist
wenn das mal nicht ein tolles Gefährt ist
Ruhe vorbei....alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen
Ruhe vorbei….alle Menschen scheinen das gute Wetter zu nutzen

Aber nicht nur der Elbhöhenweg war mir bis dato unbekannt, Stefanies Blogbeitrag hatte auch noch ein weiteres Highlight für mich parat: den römischen Garten!

Blick vom Römischen Garten auf die Elbe
Blick vom Römischen Garten auf die Elbe
eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater
eine sogenannte Würzburger Treppe trennt den Park vom tiefer gelegenen Theater
ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer
ein kleines Amphitheater mit Platz für etwa 200 Zuschauer
getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana
getrimmte Koniferen erinnern an die Toskana

Am Himmelfahrt begann auch der 827. Hafengeburtstag mit der traditionellen Einlaufparade – ein kleiner Eindruck davon ist mir auch ‚vor die Linse‘ gekommen.

kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages
kleiner Einblick auf die Einlaufparade des 827. Hamburger Hafengeburtstages

Es war ein herrlicher Spaziergang für mich, den ich sicherlich immer mal wieder – von unterschiedlichen Startpunkten aus – wiederholen werde.

Noch ein Tipp: wer mehr und schönere Fotos vom Hamburger Hafengeburtstag sehen möchte, sollte mal bei diesen beiden – ebenfalls immer sehr sehenswerten – Blogs vorbeischauen: Hinnerk&Henrikje und MeerArt

 

 

 

Rostock – ist (mindestens) einen Ausflug wert

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich ja versprochen, dass ich auch noch Fotos vom 2. Ausflugstag zeige, der uns nach Rostock führte.

Hier nun also ein paar Eindrücke von dieser schönen Hansestadt an der Ostsee – auch hier leider keine Sonnenschein-Fotos. Ich verzichte auf weiterführende Erklärungen, ihr werdet aber durch Klick auf die unterstrichenen Bildunterschriften zu ausführlichen Informationen über die jeweiligen Fotos weitergeleitet.
Vielleicht bekommt der eine oder andere dadurch ja Lust auch bald mal Rostock einen Besuch abzustatten.

 

Stadttor Rostock
Stadttor Rostock
Ständehaus Rostock
neugotisches Ständehaus – heute Oberlandesgericht

schöne Details am Ständehaus

Steintor Rostock

Steintor Rostock

Inschrift Steintor Rostock
Inschrift Steintor Rostock
Stadtmauer mit Stadtturm
Stadtmauer mit Stadtturm
Stadtmauer mit Stadtturm
Stadtmauer mit Stadtturm

Rathaus Rostock

Rostocker Rathaus

Neuer Markt Rostock
am Neuen Markt beim Rathaus
am Neuen Markt beim Rathaus
am Neuen Markt beim Rathaus

Universität Rostock

Universität

St. Petri Kirche Rostock
St. Petri Kirche

St. Petri Kirche

St. Nicolaikirche Rostock

Nicolaikirche

nette Entdeckungen in Rostock
nette Entdeckungen
nette Kleinigkeiten in Rostock
nette Kleinigkeiten
Marienkirche Rostock
Marienkirche

Details an der Marienkirche

Ziege bei der Marienkirche
warum der Begleiter die wohl fotografiert hat? 😉
Skulptur am Warnowkai in Rostok
Skulptur am Warnowkai in Rostok

Warnemünde – auch in der kalten Jahreszeit schön

Am Wochenende wurde ich ‚entführt‘ – Anlass dafür war der Start in ein neues Lebensjahrzehnt. Diese kleine Auszeit hat sehr gut getan und so kann das neue Lebensjahr und auch das neue Lebensjahrzehnt gerne weitergehen. 🙂

Ziel der ‚Entführung‘ war erst  Warnemünde und dann Rostock. Durch Warnemünde waren wir im Sommer schon mal mit den Fahrrädern gekommen, aber Rostock war uns gänzlich neu.

Leider meinte es das Wetter dieses Wochenende nicht gut mit uns, es war bitterkalt und grau in grau. Aber wir haben uns warm eingepackt und sind am Strand und Hafen von Warnemünde spazieren gegangen. Danach ein Bad im 30 Grad warmen Meerwasserschwimmbad und ein paar Saunagänge und man war mit dem Wetter wieder versöhnt.

Ich lasse euch heute ein paar Fotos von Warnemünde hier, Rostock folgt dann im nächsten Blogbeitrag.

Leuchtturm Warnemünde mit 'Teepott'
Leuchtturm Warnemünde mit ‚Teepott‘ (klick aufs Bild für mehr Info)
Strand
Strand
eines der beiden Molenfeuer
eines der beiden Molenfeuer (klick aufs Bild für mehr Info)
reger Fährverkehr
reger Fährverkehr
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Esperanza an der Mittelmole (klick aufs Bild für mehr Info)
Fischmarkt am Hafen
Fischmarkt am Hafen
auch den Möwen war es kalt
auch den Möwen war es kalt
‚alter Strom‘ (klick aufs Bild für mehr Info)
Räucherofen auf dem Fischmarkt
Räucherofen auf dem Fischmarkt
ehemalige Fischerhäuser
ehemalige Fischerhäuser
neogotische Kirche
neogotische Kirche (klick aufs Bild für mehr Info)
Lesehalle
Lesehalle am Kurpark (klick aufs Bild für mehr Info)
Strandpromenade
Strandpromenade

Die Lüneburger Heide blüht

Vielen Dank für all die positiven Rückmeldungen zu meiner ‚Frage an die LeserInnen‚ von gestern! Da die Kommentare alle in die Richtung gingen mit dem Blog ‚Deichrunners Küche‘ als gemischtes Sammelsurium weiterzumachen, gibt es heute gleich mal den ersten Ausflugsbericht. 🙂

 

Heideblüte ist jedes Jahr wieder spannend: erwischt man den richtigen Zeitpunkt, um die Blüte in ihrer kräftigsten Farbe zu erleben? Hilfreich dabei ist das Heideblütenbarometer, zeigt es einem doch sehr stimmig an, wann es Zeit wird sich in die Heide zu begeben.

Vorgestern schien gleich morgens herrlich die Sonne, also schnell mal ins Heideblütenbarometer geschaut, Fahrrad gesattelt und nichts wie los! 🙂

Über Undeloh zum Totengrund und dann nach Wilsede und dort zum Wilseder Berg; dann zum Kaffee trinken in den Schäferhof bei Pietzmoor und zurück nach Undeloh.

Totengrund2
Blick vom Totengrund
Heide4
(leider unscharf) – eine der vielen Kutschen, die gestern unterwegs waren
Heide2
auch eine Heidschnuckenherde gab es zu sehen (nicht so oft der Fall, leider)
Heide1
Osterheide bei Schneverdingen
Heide5
in voller Blüte
Heide6
er wollte auch verewigt werden 🙂
Heide3
mein treuer Gefährte

Ein rundum schöner Tag war das!

Das Einzige, was das Vergnügen ein wenig trübte, waren die Fußgänger, die nicht verstanden, dass die Wege durch die Heide gleicherweise für Fußgänger und Fahrradfahrer gedacht sind und uns Fahrradfahrer teilweise regelrecht anpöbelten, weil sie mal zur Seite treten und nicht permanent zu dritt, viert oder fünft auf den engen Wegen nebeneinander gehen konnten. 😉